Coastweek - - EINHEIMISCHE FISCHER
brachten im August einen großen, seltsamen Fisch nach Mombasa, den sie vor
Malindi gefangen hatten.
Es handelt sich mit größter Wahrscheinlichkeit um einen Quastenflosser (Coelocanth
oder Crossopterygier).
Der Fisch wog 70 Kilo und war 130 cm lang vom Maul bis zum Schwanz.
Er wurde den Nationalmuseen von Kenia zur genaueren Untersuchung und
Bestimmung übergeben.
Bis 1938, als der erste lebende Quastenflosser vor Madagskar gefangen wurde,
nahm man an, dass diese Spezies seit rund 70 Millionen Jahren ausgestorben war.
In Europa und Amerika wurden bis 350 Millionen Jahre alte fossile Coelocanths
gefunden.
Quasterflosser oder Coelocanths gehören zu einer altertümlichen Ordnung der
Fische mit Verbindungsformen zu den ältesten Lurchen.
Sie sind blaugrau, manchmal bräunlich und haben große, harte Schuppen und
kleine pinselartige Flossen wie Beinchen.
Ein 1952 gefangenes Exemplar wog 45 Kilo und war 150 cm lang.
Die Nachricht über den seltenen Fang eines Coelocanths auf der Titelseite
von Coastweek erregte großes Aufsehen und die Zeitung erhielt viele Anfragen
per Internet von Interessenten aus aller Welt.
Eine führende deutsche Meeresbiologin erwähnte unter anderem, dass 1991
mehrere Coelocanths vor den Komoren und vor Mosambik, vier Exemplare im Südwesten
von Madagkar gefangen und in einem tiefen Canon vor der Sodwanabai an der
Nordkostküste Südafrikas Quastenflosser gesichet wurden.
Sie gab ferner bekannt:
- "Hans Fricke ist bereits in Port Elizabeth, um die im April 2002
geplante Expedition zur Erforschung der Coelocanth Population in Südafrika zu
besprechen.
Acht Coelocanths wurden von Tiefseetauchern in 100 m Tiefe im St Lucia
Meeresnationalpark beobachtet.
Es wird angenommen, dass die Coelocanths vor Mosambik, Madagaskar und Südafrika
von den Komoren aus mit dem Agalastrom nach Süden driften.
Es scheint fast unmöglich, dass sich einer nach Norden an die kenianische Küste
verirrte." -
Ein imposanter Anblick ist übrigens auch der Buckelwal, der im August 1994
im Tana River Delta bei Kipini an der kenia-nischen Nordküste an Land
geschwemmt worden war.
Er wurde ebenfalls den Nationalmuseen von Kenia übergeben und das Skelett
ist seit einiger Zeit im Fort Jesus Museum zu bestaunen.
Es ist gewaltig, rund 13 Meter lang und die riesiegen Schädelknochen machen
ungefähr ein Drittel der ganzen Körperlänge aus.
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Buckelwale sind langsame, plumpe Kreaturen, die bis 15 m lang werden und
einen Umfang von 12 m haben können.
Sie gehören zu den langsamsten Walarten und schwimmen 2,5 Meilen - wenn sie
verfolgt werden bis 9 Meilen - in der Stunde. Sie halten sich meistens in Küstengewässern
auf, in der Nähe von Häfen, schwimmen aber auch große, lange Flüsse hinauf.
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Aus diesem Grunde und weil sie sich nur langsam fortbewegen, sind sie für Jäger
ein leichtes Ziel.
Obwohl die Wahlfangkommission seit 1966 Buckelwale schützt, sind sie immer
seltener geworden und als gefährdet betrachtet.
Sie kommen am häufigsten in drei Gebieten vor, im Nordatlantik, Nordpazifik
und in der südlichen Hemisphäre, aber nur im Nordatlantik hat sich die
Population merkbar erholt.
Der Buckelwal hat keinen Buckel.
Er erhielt seinen Namen, weil beim Tauchen ein großes Stück seines Rückens
aus dem Wasser ragt, was wie ein Buckel aussieht.
Der Buckelwal ist ein Bartenwal mit großen Brustflossen und ist bekannt für
sein seltsames Paarungsspiel.
Er hat Hornplatten anstelle von Zähnen, die als Seihapparat dienen zum
Fangen kleiner und kleinster Meerestiere.
Unter den Barenwalen sind die größten aller lebenden Tiere, zum Beispiel
der Blauwal, der bis 30 m lang und über 100’000 kg schwer ist, sich aber
hauptsächlich in kalten Meeren aufhält.

COASTWEEK - - DER ERSTE
1938 gefangene und nach Durban gebrachte Coelocanth.